Management von Gesellschaftereinfluss in der Restrukturierung

Grundsätzliche Zusammenhänge und aktuelle Trends zum Thema Management von Gesellschaftereinfluss in der Restrukturierung

13. März 2018

 Auf einer Veranstaltung der Turnaround Management Association next Generation (TMA nextGen) präsentiert Latham & Watkins jungen Restrukturierern zusammen mit der TMA nextGen grundsätzliche Zusammenhänge und aktuelle Trends zum Thema Management von Gesellschaftereinfluss in der Restrukturierung.

Welche Einflussmöglichkeiten haben Gesellschafter im Restrukturierungsfall und welche Risiken gehen sie ein, wenn sie Einfluss auf die Geschäftsführung nehmen? Welche Unterschiede gibt es bei eigentümergeführten Unternehmen und Gesellschaften in Private-Equity-Hand? Wie findet man die optimale Restrukturierungsmaßnahme und den passenden CRO? Welche Möglichkeiten gibt es, Gesellschaftereinfluss abzuschirmen?

Anlässlich des TMA nextGen-Events der Gesellschaft für Restrukturierung – TMA Deutschland e.V. im Hamburger Büro von Latham & Watkins gaben die beiden Latham & Watkins-Anwälte Dr. Ulrich Klockenbrink und Dr. Hendrik Hauke gemeinsam mit Florian Rieser (KPMG) und Alexander Hug (PwC) einen umfassenden Überblick über den Umgang von Restrukturierungsbeteiligten miteinander.

Nach einer Einordnung der unterschiedlichen Interessenslagen von Gesellschaft, Gesellschaftern und Finanzierern in der Restrukturierung wurden konkrete Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Gesellschafter auf die Gesellschaft sowie der Gesellschaft und der Finanzierer auf die Gesellschafter diskutiert: „Im Restrukturierungsfall haben Gesellschafter eine Fülle von rechtlichen und vor allem faktischen Möglichkeiten, Einfluss auf Geschäftsführung oder Vorstand zu nehmen“, sagte Dr. Ulrich Klockenbrink, Counsel bei Latham & Watkins auf der Veranstaltung. „Gleichzeitig bestehen Einflussnahmemöglichkeiten auch der Gesellschaft und – noch viel bedeutender – der Finanzierer auf die Gesellschafter. Hier in den wechselseitigen Allianzen im Einzelfall die richtige Balance zu finden ist der Schlüssel zum Erfolg der Restrukturierung.“

Bei den Restrukturierungsinstrumenten standen u.a. Restrukturierungsvereinbarungen im Vordergrund: „Mit einer Restrukturierungsvereinbarung wird der Gesellschafter auf das Sanierungskonzept verpflichtet“ erläuterte Dr. Hendrik Hauke, Associate im Hamburger Latham & Watkins Büro. Außerdem werde sichergestellt, dass Sanierungsbeiträge auch wirklich erbracht werden.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wurden bis spät in die Nacht viele weitere spannende Restrukturierungsthemen im Rahmen eines Get-Together diskutiert. Die Veranstaltung mit 60 Teilnehmern war nach nur einer Stunde vollständig ausgebucht. 

 

 
 
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