Latham & Watkins berät Bankenkonsortium bei Kapitalerhöhung von TUI

Ein Bruttoerlös von circa 1,1 Mrd. Euro wurde erzielt.

8. November 2021

Latham & Watkins LLP hat das Bankenkonsortium bei der Bezugsrechtskapitalerhöhung der TUI AG (TUI) beraten, mit der ein Bruttoerlös von circa 1,1 Mrd. Euro erzielt wurde.

523,520,778 neue auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennwert der Gesellschaft (die „Neuen Aktien“) wurden zu einem Bezugsverhältnis von 10:21 (10 Neue Aktien für je 21 bestehende Aktien) angeboten. Der Bezugspreis von 2,15 Euro je Neue Aktie entsprach einem Abschlag von 35,1 Prozent auf den TERP (theoretischen Bezugsrechtpreis).

TUI’s größter Aktionär, Unifirm Limited, der eine Beteiligung von 32 Prozent an der Gesellschaft hält, hatte sich verpflichtet, alle seiner Beteiligung zuzurechnenden Bezugsrechte zum Bezugspreis auszuüben und die durch diese Bezugsrechte repräsentierten Neuen Aktien direkt zu zeichnen. Der verbleibende Teil der Kapitalerhöhung wurde durch die Übernahme durch das Bankenkonsortium zu mit der Marktpraxis für vergleichbare Transaktionen übereinstimmenden Konditionen abgesichert.

Barclays Bank Ireland PLC, BofA Securities, Citigroup, Deutsche Bank und HSBC agierten als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners sowie Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg und Natixis als Joint Bookrunners.

TUI beabsichtigt mit den Nettoerlösen die Zinskosten und die Nettoverschuldung zu senken, indem die aktuelle Inanspruchnahme der KfW-Kreditlinien reduziert wird.

Latham & Watkins LLP hat mit folgendem Capital Markets Team beraten:
Dr. Oliver Seiler (Partner), Dr. Camilla Kehler-Weiß (Associate, gemeinsame Federführung), Yoseph Choi (Counsel), Dr. Alexandre Maturana, Isabel Willius (beide Associate, alle Frankfurt), James Inness, Ryan Benedict (beide Partner), Fred Gardner (Associate, alle London)

 
 
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